10 bis 20 Halden
Essayfilm 2026, 27 Minuten
Die pyramidenförmigen Abraumhalden des ehemaligen Kupferschieferbergbaus im Mansfelder Land in Sachsen-Anhalt sind stumme Archive einer widersprüchlichen Geschichte. 10 bis 20 Halden ist eine filmische Recherche, die diese Orte zwischen Arbeit und Ausbeutung, Fortschritt und Zerstörung befragt — und danach fragt, was Heimat bedeutet, wenn der Boden, auf dem man steht, nie wirklich einem selbst gehörte.
In Gesprächen mit Anwohnern, Jugendlichen und Experten, in experimentellen Sequenzen und in der Stille der Haldenlandschaft verbindet der Film die mittelalterliche Ursprungssage des Mansfelder Landes mit Tolstois Parabel „Wieviel Erde braucht der Mensch?“ — und zieht eine Linie zu den Bergbaustrukturen des ukrainischen Donbass, mit dem die Region historisch verbunden ist.
27 Min. | Deutsch | English | Essayfilm
Regie, Kamera, Ton, Text, Idee: Emerson Culurgioni
Assistenz: Roberto Culurgioni, Valentina Zalevska
Gefördert und unterstützt von: Wekleitz · Agentur für Aufbruch (AfA)
Dank an Daniel, Katsche, Grit, Tobias, Elisabet uvm.